Jesus kommt bald
Jesus kommt bald

Wichtig!

6000 Punkte für den Himmel - Teil 1/2

 

6000 Punkte für den Himmel - Teil 2/2

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13.Mai 2015

 

 

Das Hochzeitsmahl des Lammes

 

Matth.22,1-11

 

Ein Gleichnis Jesu, das im folgenden Beitrag erklärt wird

 

"Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach:

 

2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.
 
3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu laden; doch sie wollten nicht kommen.
 
4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine
Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit!
 
5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft.
 
6 Einige aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie.
 
7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an.
 
8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert.
 
9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet.
 

10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll"

 
The Wedding Feast, Tintoretto
.

Die Einladung ergeht an uns alle, die wir als die "heidnischen Völker", also die "Leute von der Straße" geholt werden, egal ob gut oder böse, klein oder groß, krank oder gesund, reich oder arm, bedeutend oder unbedeutend - Jesus liebt uns alle in gelichem Ausmaß unabhängig von Vediensten, guten Taten, Frömmigkeit usw.

 

Es geht um das ewige Leben oder die ewige Verlorenheit ohne Gott. Zunächst hatte Gott sein auserwähltes Volk Israel zu diesem Hochzeitsmahl eingeladen. Sein Volk hat dieses abgelehnt und kreuzigte ihn stattdessen. Dies kam uns allen als "Heiden" zugute, weil jetzt alle von der "Straße" weg eingeladen wurden und Israel in alle Welt zerstreut wurde unter grausamsten Verfolgungen, s. spanische Inquisition, Holocaust uvm. ausgesetzt war.

 

Diese Zeit, in der alle Menschen und nicht nur Juden eingeladen waren , heißt "die Gnadenzeit". Wir stehen jetzt - 2000 Jahre nach Christi Kreuzigung - vor dem Ende dieser Gnadenzeit für alle. Wenn die "Vollzahl der Heiden", die Gott vorgesehen hat erreicht ist, und das Evangelium in aller Welt verkündet wird, kommt Jesus wieder, um Seine Gemeinde, überwiegend aus den "Heidenvölkern" in der Entrückung von der Welt zu holen.

 

Es gibt heute lediglich ca. 100 000 jüdische Christen oder sog. "Messianische Juden" unte 14 Mill. Juden weltweit. Der Großteil  von Gottes ausrerwähltem Volk hat Ihn noch nicht als den im Alten Testament von den Propheten verheißenen Messias erkannt und wartet noch auf seinen "Messias".

 

Röm. 11,25-27:

"Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;

26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht : »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.

27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

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Gottes Dialektik:

 

These:

1. Gott lädt Sein Volk Israel zum Hochzeitsmahl ein

 

Antithese:

2. Sein Volk Israel lehnt ab und kreuzigt ihn. Dafür lädt Er jetzt alle anderen Menschen ein

https://benziher.files.wordpress.com/2013/06/jesus-paid-it-all-cross-picture-hd-wallpaper-1024x768.jpg

Jesus hat für uns, Seine Braut. mit Seinem Leben bezahlt (s.unten im jüdischen Brauchtum "der Bräutigam zahlt für seine Braut".) Unsere Schuld Gott gegenüber ist beglichen. Das gilt auch, wenn wir erst im letzten Moment, wie der Verbrecher neben Jesus am Kreuz, uns zu Ihm wenden. Jesus sagt zu Ihm:"Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein"

 

Jesus ist das geschlachtete Lamm Gottes für uns (an unserer Stelle).

 

lamb slain 77 8

 

Synthese

 

3. Wenn die von Gott vorgesehene Zahl aller Menschen erreicht ist, die zum Hochzeitsmahl kommen dürfen, wendet Er sich wieder Seinem Volk Israel zu, womit er schon augenscheinlich seit der Gründung des Staates Israel 1948 begonnen hat (tatsächl. schon 1917 mit der Balfour Deklaration). Israel wird dann schließlich durch noch größere Leiden als bisher während der 2. Hälfte der großen Trübsal = 31/2 Jahre = die "Die Drangsal Jakobs", bereit sein, der Einladung zu folgen: So sitzen sie schließlich alle zusammen am Hochzeitstisch des Messias Jesus Christus, des Lammes Gottes , des Löwen von Juda > Synthese

 

Manchmal beschleichen den Autor zwiespältige Gefühle gegenüber einem solch heiligen Gott, der Sein eigenes Volk durch diese unsäglichen Leiden hat gehen lassen, wie etwa den Holocaust, was aber in der 2. Hälfte Trübsalszeit an Leid noch übertroffen wird, wenn der Antichrist versuchen wird, Israel komplett auszulöschen = "die Drangsal Jakobs" (das Weib, das den Sohn Jesus geboren hat,  wird in der Wüste in Sicherheit gebracht) - es wird aber "ein Überrest" bleiben.

 

Manche Ausleger sehen das Tal Petra im jetzigen Jordanien (Gebiet der ehemaligen Moabiter) als diese Zufluchtsstätte an, einem idealen Ort für den Schutz des Überrestes von Israel vor dem Antichristen, s. Jesaja 16,3-5, Offb.12,6 und Sacharja 14,5 Ankündigung des Gerichtes über Moab:

 

"Laß meine Flüchtlinge bei dir einkehren, Moab; sei ihnen ein Schirm vor dem Verderber! (Antichrist, d.Aut.) Wenn der Bedrücker nicht mehr da ist, das Zerstören aufgehört hat, die Gewalttätigen von der Erde weggefegt sind,

dann wird ein Thron in Gnade errichtet werden....."(Jerusalem)

 

 

Oase

 

(Offb.12,13-17:"Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte.

 

14 Und es wurden der Frau gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, dass sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt werden sollte eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit fern von dem Angesicht der Schlange. (3 1/2 Jahre)
 
15 Und die Schlange stieß aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her, um sie zu ersäufen.
 
16 Aber die Erde half der Frau und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache ausstieß aus seinem Rachen."

 

Unser Gott Jahwe, der Gott der Liebe und der heilige Gott, hat andere Maßstäbe als wir - jedenfalls keine sentimentalen.

 

Sein auserwähltes Volk hat seinen und unseren Gott, den Schöpfer des Makro- und Mikrokosmos und damit auch des Menschen, durch die damals erniedrigendste Art der Tötung , Kreuzigung außerhalb der Stadt umgebracht. Hierbei müssen wir als wiedergeborene Christen jedoch immer der Tatsache eingedenk sein, dass jeder von uns, der erretet wurde, durch jede Sünde einen Nagel durch Jesu Hand getrieben hat und im Fall jetziger Sünden dies wiederholt.

 

Anhand dieser Erkenntnis können wir zweifellos wissen, dass wir ohne die Gnade unseres Gottes Jahwe und ohne die tägliche Reinigung durch das Blut seines Sohnes Yeshua rettungslos verloren wären.

 

O Welt, sieh hier dein Leben

 

"2) Wer hat dich so geschlagen,
mein Heil, und dich mit Plagen
so übel zugericht’?
Du bist ja nicht ein Sünder
wie wir und unsre Kinder,
von Übeltaten weißt du nicht.

 

3) Ich, ich und meine Sünden,
die sich wie Körnlein finden
des Sandes an dem Meer,
die haben dir erreget
das Elend, das dich schläget,
und deiner schweren Martern Heer.

 

4) Ich bins, ich sollte büßen
an Händen und an Füßen
gebunden in der Höll;
die Geißeln und die Bande
und was du ausgestanden,
das hat verdienet meine Seel.
"

 

Es besteht also kein Anlass, wie von katholischer Seite oft geschehen, als Christen auf die Juden als Christusmörder herabzusehen - im Gegenteil: wir sind als Zweige nur in diesen Stamm des Gottesvolkes eingepfropft worden - Geheimnisse der Liebe Gottes.

 

Als der wieder gekommene Löwe von Juda wird er mit uns Sein Hochzeitsmahl feiern

http://www.shoutsofjoyministries.com/wp-content/uploads/2013/09/Lion-Of-Judah-HD-Wallpaper.jpg

 

In der sog. "Trübsalszeit", den letzten schrecklichen Jahren unseres Zeitalters, wird Gott dem Überrest Seines Volkes jedoch die Augen öffnen, so dass sie Ihn, den sie töteten, erkennen können z.B. durch das persönliche Eingreifen ihres Gottes Jahwe in das Kriegsgeschehen aus Hesekiel 38/39, wenn Russland, Iran, die Türkei, Libyen und der Sudan über Israel herfallen - für Israel schon allein zahlenmäßig eine ausweglose Situation ohne jeglichen Verbündeten auf der Welt.

 

Auch die Amerikaner können und wollen Israel dann nicht mehr unterstürtzen, da sie offensichtl. in dieser "Trübsalzeit" kaum noch eine Rolle spielen (z.B. durch vorhergehende Katastrophen, wie z.B. Erdbeben, Tsunaamis, Vulkaneruptionen (s. Yellowstone) und durch atomare Angriffe anderer Staaten wie Nordkorea, Russland, Iran, Venezuela, Kuba u.a.

 

Attack of Russia & allies

Der Angriff Russlands und seiner Alliierten gegen Israel gemäß Hesekiel 38/39

 

In dieser Situation greift Gott selber ein, um Sein Volk zu retten. Er läßt ein gewaltiges Erdbeben geschehen, das auf der ganzen Welt zu spüren sein wird und lässt Feuer und Schwefel vom Himmel fallen, so dass die die angreifenden Riesenheere vernichtet werden (s.Hes.38/39/).

 

Durch dieses persönliche Eingreifen Gottes werden den Israelis die Augen geöffnet, dass der Gott Jahwe tatsächlich ihr Gott ist, der auf ihrer Seite steht und dass Jesus Christus = Yeshua HaMashiach tatsächlich der bereits vor 2000 Jahren gekommene Messias ist, den sie getötet habe, der aber wieder auferstanden ist. Sie werden darüber "wehklagen" = "Buße tun" und sich zu Jesus bekehren.

 

Am Schluss werden sie als die zuerst zum Hochzeitsmahl Eingeladenen, die die Einladung ausschlugen, dann doch noch an diesem Mahl mit dem "Lamm Gottes" teilnehmen, der für uns alle gestorben , der auerstanden ist und bald wiederkommt. Dies ist der Heilsplan Gottes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gott selber greift ein durch Erdbeben, Feuer und Schwefel vom Himmel und Verwirrung unter den angreifenden Heeren, dass sie sich gegenseitig umbringen.

 

So sehr liebt Gott Sein Volk und jeden von uns!

Deshalb bittet der Autor jeden, der dies liest dringlichst, die Einladung zu diesem Hochzeitsmahl anzunehmen - in seinem ewigen Eigeninteresse und weil Jesus Dich so geliebt hat, dass Er am Kreuz für Dich gestorben ist. Bedenke wohl: Es geht um Dein ewiges Leben bei Gott.

 

Dann befahl der Engel dem Seher in der Offenbarung des Johannes: "Schreibe: Glücklich sind alle, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind!" Und er fügte hinzu: "Das sind Gottes zuverlässige Worte." Offenbarung 19.9

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Wiederholung

 

Painting by Danny Hahlbohm

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 photo Shofar_zps07f10f81.jpg

 

Die Hochzeit des Lammes: Was bedeutet das eigentlich?

 

Rosh HaShanah = Fest der Trompeten - Entrückung, Ende unseres Zeitalters,Beobachte bes. den Zeitraum vom 13.09. - 15.09.2015. Wie im Folgenden dargestellt wusste die Braut sehr wohl in welchem Jahr und sogar in welchem Zeitraum der Bräutigam sie holen würde. Sie kannte aber nicht Tag oder Stunde (s. Unbestimmbarkeit von Rosh HaShanah im Voraus wegen des vorher zu erkennenden Neumondes).

 

Den Tag und Stunde erfuhr die Braut erst durch den lauten Ruf bzw. Schall der "letzten Posaune" des Bräutigams vor seiner Ankunft, um sich vorzubereiten - z.B. die Aussteuer zu ordnen, sich zurecht zu machen etc. So dürfen auch wir Christen das Jahr, sogar die voraussichtliche Nacht der Entrückung kennen - nicht aber den Tag oder Stunde.

 

Für die wiedergeborenen Christen spielt dieses Datum jedoch keine wesentliche Rolle,  da sie sich im zeitlichen Umfeld seiner Erscheinung nach den 12 Monaten, in denen Er die Wohnungen für die Christen im Haus Seines Vaters einrichtete, jederzeit bereit halten sollte - also wachsam sein und beten, für einen Vorrat an Öl für die Lampen (Heiliger Geist) sorgen (anders als die 5 törichten Jungfrauen. die dies versäumten).

 

Zudem fördert die genaue Kenntnis des Datums in keinerlei Weise die Bereitschaft der Christen für das Erscheinen Yeshuas. Dies kann nur durch die Wirkung des Heiligen Geistes in enger Verbindung mit Jesus Christus unter der täglichen Reinigung durch Sein Blut geschehen, ist also unabhängig vom Datum ein nicht direkt von uns beeinflussbarer kontinuierlicher Prozess in der Gemeinschaft mit Yeshua.

 

Es kommt demnach darauf an, in welcher grundsätzlichen Haltung die Menschen zu Gott stehen, wie in Dan. 11 beschrieben. Diejenigen, die ohnehin nicht nach Gottes Geboten leben ("den Bund Übertreten) werden noch weiter in die Irre geleitet ("wer nicht hat, dem wird auch das genommen, was er noch hat". Diejenigen aber, die ihren Gott Jahwe kennen und Ihm gehorchen, werden sich als stark erweisen ("wer aber hat, dem wird noch mehr gegeben werden").

 

Dan. 11, 32-33: "Und diejenigen, die sich am Bund schuldig machen, wird er durch glatte Worte zum Abfall verleiten.

 

Aber das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und entsprechend handeln.

 

 

Wachet, der Bräutigam kommt!

 

 

       Die 5  klugen Jungfrauen mit Öl in den 

       Lampen

Für die meisten Menschen, die die jüdischen Hochzeitsbräuche nicht kennen, ist die

Bezugnahme Jesu auf die Braut und die Aufforderung an sie (die Gemeinde der gläubigen Christen), wachsam zu sein und sich vorzubereiten, teilw. völlig unverständlich und erscheint manchen als absurd.

Deshalb ist eine kurze Erklärung zum Begriff "Braut" und "Bräutigam" im Zusammenhang mit der Entrückung notwendig:

 

Im Neuen Testament begegnet uns immer wieder der Begriff "Braut" als Sinnbild für die Gemeinde der wiedergeborenen Christen.

 

Offb.22,17:

"Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst. Offenbarung 22.17

 

Jesus Christus ist der Bräutigam:

"Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen ("die Braut", welche ihre Lampennahmen und ausgingen, dem räutigam entgegen. Matthäus 25.1

.

 

Matth.25,1-13:

"Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen ("die Braut"), die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen.

 

2 Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug.
 
3 Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit.
 
4 Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen.
 
5 Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
 
6 Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!
 
7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig.
 
8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen.
 
9 Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zum Kaufmann und kauft für euch selbst.
 
10 Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.
 

 11 Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!

 

12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
 

13 Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde."

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Erklärung der jüdischen "Brautentführung", auf die im Zusammenhang mit der Entrückung Bezug genommen wird.

 

Jüdische Hochzeitsbräuche, aus Biblestudymanuals.net


Für uns, die wir in der modernen westlichen Welt leben, ist die volle Bedeutung der Aufforderung Jesu an die Christen ("die Braut"): "Seid wachsam" und z.B. "...der Herr = Bräutigam kommt wie ein Dieb in der Nacht"  nicht nachvollziehbar. Jesus/Yeshua bezieht sich hier auf die jüdischen Hochzeitsbräuche.

Der erste wichtige Schritt in einer jüdischen Ehe war
 
1. die Verlobung als Vorbereitung für einen Ehebund.  Z.Zt. Jesu reiste der zukünftige Bräutigam aus seinem Vaterhaus zum Heim der Braut, um dort mit dem Vater der Braut über über den zu entrichtenden Preis ("Mohar") für die Braut zu verhandeln.
 
2. Durch die Bezahlung des ausgehandelten Preises an den Vater der braut war der Ehebund besiegelt und die Braut und der Bräutigam wurden als Ehemann und Ehefrau angesehen. Als ein Symbol für den Ehebund tranken Braut und Bräutigam aus einem gemeinsamen Becher einen Schluck Wein, über den ein Verlobungssegen ausgesprochen war.
 
3. Nach der Besiegelung des Ehebundes verließ der Bräutigam das Haus der Braut und kehrte in sein Vaterhaus zurück. Dort lebte er die folgenden 12 Monate getrennt von seiner Braut. Während dieser Trennungszeit sorgte die Braut für ihre Aussteuer und bereitete sich auf das Eheleben vor, während der Bräutigem die gemeinsame Wohnung im Haus seines Vaters vorbereitete.
 
(s. Joh. 14,2-3: "In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.  Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß, wo ich bin, auch ihr seiet.")
 
4. Am Ende der Zeit Trennungszeit machte sich der Bräutigam auf den Weg, um seine Braut aus ihrem Vaterhaus zu holen. Die erfolgte in der Regle nachts.. Der Bräutigam, seine Trauzeugen und andere männliche Begleitpersonen formierten sich in einem Fackelzug = Erscheinung Jesu zur Entrückung..
 
5. Grundsätzlich erwartete die Braut den Bräutigam, kannte also die Nacht, in der er kommen würde. Sie "kannte aber nicht Zeit oder Stunde seiner Ankunft" (s. Markus 13,35:"denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen," - demnach können wir durchaus anhand der Zeitzeichen wissen, in welchem Zeitraum Jesus erscheint)
 

6. Deshalb stieß der Bräutigam einen lauten Ruf aus zur Vorbereitung der Braut auf sein Kommen, evtl. auch den Schall eines Schofars/Posaune, s. 1.Thess. 4,16-17: "Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallenherabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.

 

Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.")


7. Nachdem der Bräutigam seine Braut mit ihren weiblichen Begleitern abgeholt hatte, führte er sie in seine vorbereitete Wohnung, wo sich schon eine größere Hochzeitsgesellschaft versammelt hatte.

8. Nach der Ankunft des Brautpaares führte die Hochzeitsgesellschaft die beiden in ihr Brautgenach (Chuppa) begleitet. Vor dem betreten des Brautgemachs blieb die Braut verschleierte Kammer der Braut blieb verschleiert, so dass niemand ihr Gesicht sehen konnte face. Während die die Trauzeugen draußen warteten.

 

9. Im Brautgemach erfolgte die erste körperliche Vereinigung
des Brautpaares . Nachdem die Ehe auf diese Weise vollzogen war, verkündeten die draußen wartenden Hochzeitsgäste der Hochzeitsgesellschaft allen Anwesenden  (Johannes 3,29) die Besiegelung der Ehe, die 12 Monate zuvor durch den Vertag bereits geschlossen wurde.

 

10. Nach dieser Bekanntmachung begann ein fröhliches Fest 7 Tage llang, (s. "die Hochzeit des Lammes" = 7 Jahre lang nach der Entrückung in den Himmel), während auf der Erde die Große Trübsalszeit vonstatten geht = das Gericht Gottes über die ungläubige Welt).

 

11. Während der 7-tägigen Hochzeitsfeier = "Huppah" blieb die Braut im Brautgemach verborgen, (s. die Braut = die Gemeinde nach der Entrückung für die Zurückgebliebenen unsichtbar). Nach diesen 7 Tagen führte der Bräutigem seine Braut aus der Kammer heraus, ihr Schleier wurde gelüftet und jeder konnte sehen, wer sie war.

 

 

Analog zum Hochzeitsmahl des Lammes und der 7-jährigen Trübsal bedeutet letzteres die für alle Welt sichtbare Wiederkunft Jesu Christi = Yeshua HaMashiachs auf dem Ölberg mit einem gewaltigen Heer weiß gekleideter Wesen, seiner Braut - eben den 7 Jahre zuvor auferstandenen und entrückten Gläubigen zusammen mit den während der Trübsalszeit enthaupteten Christen, s.Offb.19,14.

 

Fazit:

Kurze Heilsgeschichte

 

Das Kennenlernen der jüdischen Hochzeitsbräuche war für den Autor der letzte Puzzlestein, der  durch die Analogien/Bezugnahmen Jesu  hinsichtl. der Entrückung und der 2. Wiederkunft am Ende der Zeit jeden Zweifel an der Entrückung vor der großen Trübsal (Prätribulationslehre) beseitigte.

 

Diese Analogien lassen keine andere Deutung  zu.(etwa Mid-Tribulation rapture = Entrückung in der Mitte der Trübsal und End-Tribulationslehre = die Christen müssten die gesamte Trübsal erleiden).

 

  1. Der Bräutigam bezahlt den Preis für seine Braut in deren Vaterhaus = Kreuzigung  (Jesus bezahlte den Preis für uns)

 

  1. 12 Monate Trennung von Braut und Bräutigam = Gnadenzeit von Himmelfaht bis zur Entrückung, in der Jesus die Wohnungen für seine Braut-Gemeinde herrichtet

 

  1. Nach den 12 Monaten weiß die Braut in welchem Zeitraum der Bräutigam wiederkommt (Zeichen der Zeit)

 

  1. Zur Vorbereitung lässt er einen lauten Ruf/ Schofar-/Posaunenschall erklingen vor seiner Erscheinung (s. 1.Thess. 4,16-17)

 

  1. Er kommt zu nächtlicher Zeit („…wie ein Dieb in der Nacht“)

Der Bräutigam kommt überaschend wie eine Dieb in der Nacht

 

 

  1. Er führt die Braut in die Wohnung/Brautgemach in seines Vaters Haus (Entrückung)

 

  1. Im Brautgemach erfolgt die physische Vereinigung

 

  1. Die gesamte Brautgemeinde im Himmel erfährt dies und es beginnt eine 7-tägige, fröhliche Hochzeitsfeier = das Hochzeitsmahl des Lammes. Parallel oder simultan dazu findet auf der Erde die 7-jährige Trübsalszeit statt (7 Tage bedeutet hier 7 Jahre)

 

  1. Am Ende der 7-tägigen Hochzeitsfeier führt der Bräutigam die noch verschleierte Braurt aus dem Brautgemach, lüftet ihren Schleier und stellt sie allen Wartenden vor = die zweite und endgültige Wiederkehr Christi am Ende der Zeit auf dem Ölberg, für alle Welt sichtbar, s.Sach. 14,4
  2. "Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tale, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen." Sacharja 14.4  

und Apg.1,9

 

"Und als er dies gesagt hatte, wurde er emporgehoben, indem sie es sahen, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen hinweg. 10 Und wie sie unverwandt gen Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißem Kleide bei ihnen, 11 welche auch sprachen: Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel?

 

Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel 12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berge, welcher Ölberg heißt, der nahe bei Jerusalem ist, einen Sabbathweg entfernt.

 

Der Ölberg, heute überwiegend ein Friedhof, weil die Juden hier auch ihren Messias bei der Wiederkunft erwarten und ihn sofort aus ihren Gräbern in Empfang nehmen möchten zur Auferstehung

  1. Er hat in seinem Gefolge die weiß gekleidete Braut = das Heer in weißes Leinen gekleideter, auferstandener, entrückter oder während der Trübsal enthaupteter Christen, s, Offb.19,14:"Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen."

  1. Es beginnt die letzte große Schlacht Yeshuas mit Seinem Heer gegen die Heere der Finsternis, die gegen Jerusalem ziehen  = die Schlacht von Harmageddon.
  2. Offb.19,17-21

"Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes"

 

Offb. 18 und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen!
 
Offb. 19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer.
 
Offb.20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
 
Offb. 21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.
Armageddon

Die Schlacht von Haramgeddon

  1. Nach dem Sieg wird der Antichrist/das Tier und der Falsche Prophet in den Feuersee geworfen und der Teufel für 1000 Jahre in Ketten gelegt.
  2.  

Offb.19.20:" Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.

Der Antichrist = das Tier und dwe Falsche Prophet werden in den

Feuersee geworfen

 

  1. Jesus Christus =Yeshua HaMashiach tritt mit den Christen die 1000-jährige Friedensherrschaft im Millenium an.

Offb.20,1-6:

"Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand.

 

     2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan,        und fesselte ihn für tausend Jahre

 
3 und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit.
 
4 Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre.
 
5 Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung.
 
6 Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.
 
http://www.bible.ca/rapture-premillennialism-jesus-sits-on-throne-of-david-now.jpg
 
 
 
 
 
 
 
 

 Eingebetteter Bild-Link

 

 
 

Der Neue Tempel im Millenium, Regierungssitz Jesu Christi = Yeshua HaMashiachs
Von hier aus wird Yeshua mit den wiedergeborenen Christen (s. Offb.19 = das in weißes Leinen gehüllte Heer = die Braut) die Welt regieren:
 

"Offb.1,4-6: "Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,

 

5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut
 

und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!"

 
  1. Nach 1000 Jahren wird der Satan noch einmal freigelassen, verführt erneut einen gfroßen Teil der Menschheit

Offb.20,7-10:

" Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis

 

8 und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer.
 
9 Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.
 
10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
 
  1. Ende des Kosmos in seiner jetzigen Gestalt, es wird das Neue und Ewige Jerusalem gebaut, die jetzgigen Element gehen in Feuer auf.

Offb.21,1-2:
"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann."

  1. Ewige Herrschaft Gottes und Yeshuas

Offb.22.12:

"Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes;

 

https://rapturewatcher.files.wordpress.com/2012/08/new_jerusalem.jpg

 

Offenbarung 22,7:

"»Denkt daran: Ich komme bald«, ´sagt Jesus.` »Glücklich, wer sich nach diesem Buch mit seiner prophetischen Botschaft richtet!«

 

 

F.Legiehn

 

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